Freimaurerlogen - Entschädigung Wiedergutmachung


Manchmal ist es notwendig sich für neue Gesetze mit zu engagieren.
Für Ihr Recht vor Gericht kämpfen wir. Vieles schaffen wir aussergerichtlich.

Wiedergutmachung an Freimaurer nach der NS- und SED Zeit:


Die drei deutschen Mutterlogen der Freimaurer sind im 18. Jahrhundert als Körperschaften des Öffentlichen Rechts von Friedrich dem Goßen gegründet worden. Während der NS- und SED-Zeit wurden Freimaurerlogen in Deutschland verboten und ihre Vermögenswerte wie Immobilien entzogen. Wie hat sich die Wiedergutmachung nach 1945 entwickelt? Durch die Wiedervereinigung wurde eine Wiedergutmachung auch auf dem Gebiet der Neuen Bundesländer nach 1989 diskutiert und völkerrechtlich möglich. Freimaurerlogen gibt es heute in fast allen Ländern der Welt. In Dresden und Berlin entstanden zwei neue Logenstiftungen. Zwei Wiedergutmachungsbeispiele werden nach dem Gesetz zur Regelung offener Vermögensfragen vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die beiden Dresdner Freimaurerlogen "Zu den drei Schwertern" und "Zum goldenen Apfel", die ihr Stammhaus zurück erhielten, sowie um das Rückgabeverfahren des Stammhauses der Mutterloge der "Großen Nationalen Mutterloge zu den drei Weltkugeln" in Berlin. Die Dresdner Freimaurerlogen erhielten z.B. umfangreiche Entschädigungszahlungen für verloren gegangenes Inventar, wobei der Verfasser durch Gespräche behilflich war.
 
Freimaurer Buch

BUCH: Vivian - Gedichte vom Herzen im Engelsdorfer Verlag Leipzig
von Vivian Barnewitz, Era Kempt, M.A und Dr. Otto von Bauer
 

Der Großvater von Frau Vivian Barnewitz, Dr. Otto Ottovich von Bauer arbeitete seit 1898 für Faberge in Sankt Petersburg und später als Geschäftsführer für die Faberge AG.
 

Familiengeschichte
Der Urgrossvater von Dr. Lars Barnewitz (mütterlicherseite) hieß Dr. Otto von Bauer, war Deutschbalte, Protestant, Unternehmer, Wissenschafter und promovierte in Sankt Petersburg, Russland (Wirtschaftswissenschaften), unten 2 Fotos. Er war verheiratet mit einer geb. von Sanfand, später Kamin aus Moskau und hatte vier Kinder. In Sankt-Petersburg, Moskau etc. arbeitete er seit 1898 für den Juwelier des Zaren, Fabergé. Er war der Hauptbevollmächtigte der Firma Fabergé AG und engste Mitarbeiter von Faberge sowie Aktienbesitzer der Juwelierfirma Fabergé von 1916-1921. Er schrieb mehrere betriebswirtschaftliche Werke für die er Auszeichnugen erhielt und die zugleich internationale Beachtungen fanden. Der letzte russische Zar adelte ihn. Herr Dr. Otto von Bauer lebte zuletzt in Riga und auf seinem Landgut Tuckum bei Riga mit seinen vier Kindern.
 
Die Firma Fabergé ist insbesondere für ihre kunstvollen Prunkeier die an die europäischen Königshäuser verkauft wurden weltberühmt. Ein Faberge Ei spielte u.a. auch in einem James Bond Film eine Rolle. Ein Faberge Ei wurde im Jahr 2007 in London für 12,5 Millionen Euro versteigert, Quelle: Welt online vom 28.11.2007. In Baden-Baden gibt es seit 2009 ein Carl Fabergé Museum und seit 2014 gibt es ein Faberge Museum in Sankt-Petersburg.
 
Im Jahr 2011 wurden sieben Dokumente die belegen, dass Dr. von Bauer vor der russichen Revoloution und Enteignung der Firma Faberge eng verbunden bzw. Miteigentümer war von einem deutschen Auktionshaus Reiss und Sohn OHG, Königstein im Taunus für über 2500 € in die USA versteigert, (ansehen unter links) Die Dokumente sind im Internet einsehbar. 2013 wurden diese Dokumente weiter versteigert für über 7.000 US-Dollar.
 
"Quelle: RR Auction: Text vom Auktionshaus, Amherst, NH 03031:
"Minimum Bid: $ 300.00
Sold Price: $ 7,690.80
Description
 
Russian jeweller (1846–1920) best known for the famous Faberge eggs made of precious metals and gems. Scarce TLS in Russian, signed in Cyrillic, “K. Faberge,” one page, 8 x 8, Faberge letterhead, September 19, 1916. In full: “I hereby certify that Collegiate Secretary Mr. Otto Ottovich Bauer is the general proxy of my businesses in Petrograd, Moscow, Odessa, and London, and is the responsible representative for all the firm’s undertakings in filling orders for the Defense of the Nation, by virtue of which it is my honor to sincerely request that Mr. Bauer be granted a deferment from conscription for the performance of military duties until January 1, 1917. In this regard, I would add that Mr. Bauer is my aide-de-camp, that he is indispensable to me, and that I do not believe it would be possible for the firm to continue filling the orders it receives for the defense of the Nation without him.” In very good condition, with horizontal and vertical folds, punch holes to left edge, scattered creases, and a uniform shade of toning."
 

Während der Russischen Revolution und Enteignung der Firma Fabergé AG verließ die Familie von Bauer, sowie Fabergé die Stadt Sankt-Petersburg, Russland.
 
Dr. Otto von Bauer besaß in Riga nach 1919 ein großzügiges Landgut mit Personal, grosser Bibliothek, Pferden, Bienenstöcken usw. Seine Tochter Era ging mit dem Fernsehstar und Komiker Heinz Erhardt auf das Deutsche Gymnasium in Riga bzw. Windau der bei ihrer Hochzeit mir dem Juristen Dr. Gerhard Kempt Trauzeuge war. 1939 zog die Familie von Riga nach Husum und danach nach Berlin bzw. Hamburg. Seine Frau heiratete noch einmal und bekam zusätzlich eine Tochter Marina Schnurre, Witwe von dem Schriftsteller Wolfdietrich Schnurre und selber Inhaberin des Bundesverdienstkreuzes. Die Großväter von Dr. Lars Barnewitz waren promovierte deutsche Juristen. Die Großmutter Frau Era Veronika Kempt, M.A. (Rinker) war Historikerin für osteuropäische Geschichte und studierte an der Christian Albrechts Universität zu Kiel bei Prof. Dr. von Rauch. Sie forschte u.a. an der Stanford University, USA und in Amsterdam für ihre Doktorarbeit, die sie aber aus familären Gründen nicht mehr abschloss. Sie leitete bis 2000 die deutsche Dostojevskij Gesellschaft in Kiel und unterrichtete am Eureka College, Illinois und hielt Fachvorträge an weiteren US-Universitäten und Collegen über die damalige UdSSR und leitete Theater AG´s.
 
Die Mutter Frau Vivian Marina Barnewitz geb. Hoffert studierte, dichtete (seit ihrem 13 Lebensjahr) , schrieb und sprach 7 Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiessich, Russisch, Italienisch und ihre Muttersprache Deutsch). Sie absolvierte zwei Ausbildungen eine zur Heilpraktikerin und eine zur Reisbürokauffrau. Mehrere Jahre lebte sie in Brasilien, Belo Horizonte und ein halbes Jahr in Lausanne, Schweiz und ein halbes Jahr in Paris, Frankreich. Es erschienen bereits zwei Bücher mit Kurzgeschichten von ihr und weiteren Autorinnen im Engelsdorfer Verlag Leipzig. Die Bücher wurden von Erny Hildebrand herausgegeben. Sie war Künstlerin und förderte Künstler u.a. in Dresden und Meißen, u.a. den Maler Jungermann. Ihr zweiter Ehemann Christian Barnewitz war Müllermeister, Unternehmer, Kaufmann und wurde während der Ehe Gesellschafter der Muskator Werke GmBH in Düsseldorf mit fünf Werken in Deutschland bis 2001. Weiter war Christian Barnewitz nach der Wiedervereinigung Mitgründungsmitglied der Dresdner Freimaurerlogen und Hauptförderer des jahrelangen dauernden Rückübertragungsverfahren (Schwerter- und Apfelloge) in Dresden sowie Ende der 90 er Jahre Gründungsmitglied der Freimaurerstiftung Dresden. Zum Stiftungsgedanken kam er ua durch die Gespärche mit seinem Sohn Dr. Lars Barnewitz.
 

 

 

 


Chr. Barnewitz (links) und Dr. Lars Chr. Barnewitz (rechts),     Foto von: Dr. Alexander Kaminski
Chr. Barnewitz (links) und Dr. Lars Chr. Barnewitz (rechts), Foto von: Dr. Alexander Kaminski
Foto vor Schloss Moritzburg bei Dresden mit den historischen Gebr. Barnewitz Laternen, die auch vor dem Dresdner Schloss, auf der Brühlschen Terasse und um den Theaterplatz an der Semperoper Dresden stehen. Herr Christian Barnewitz ist Gründungsmitglied der Dresdner Freimaurerlogen und der Stiftungsloge Dresden gewesen. Zur Letzteren gab sein Sohn mit den Anstoß. Christian Barnewitz ist maßgeblich für die Rückgabe des Logengrundstückes in einem jahrelangen gerichtlichen Verfahren gewesen. Zusätzlich ist er Gesellschafter der Düsseldorfer fünf Muskator Werke GmBH in der BRD bis 2001 gewesen.
Dr. Otto von Bauer
Dr. Otto von Bauer

Ur-Großvater Dr. Otto v. Bauer (Deutschbalte) arbeitete jahrelang als Hauptbevollmächtigter, enger Mitarbeiter für Carl Faberge in Sankt-Petersburg bis zur Oktoberrevolution bzw. Enteignung der Firma. Wurde vom letzten russichen Zaren geadelt, 4 Kinder
Dr. Otto von Bauer,
Dr. Otto von Bauer,

Era Veronika Kempt, M. A.



Era Veronika Kempt, MA geb. von Bauer, Tochter von Dr. Otto v. Bauer und Großmutter von Dr. Lars Barnewitz